Projekte Unser Kocher-Grundstück

Unsere eigenes Grundstück am Kocher in Haagen

 
Unser Grundstück Luftaufnahme

Der Eisvogel

Seit August 1981 befindet sich die im unteren Bild gekennzeichnete Fläche im Besitz der Naturschutz-organisation NABU (damals noch DBV). Nach unserem Kenntnisstand wurde die Fläche (Flurstück 631/3 auf Gemarkung Haagen) vom Regierungspräsidium Stuttgart gekauft und dem NABU Landesverband Baden‐Württemberg überschrieben.

Das Grundstück wurde seit dem sich selbst überlassen und hat sich ganz gut entwickelt. Es wurde bis heute nur die Wiesenfläche von einem Landwirt regelmäßig gemäht.

Im Herbst 2008 wurden u.a. auch in Untermünkheim die Jagdpachtverträge neu verteilt. Zu diesem Zweck wurden alle Grundstücksbesitzer angesprochen, ob sie mit der bisherigen Regelungen weiterhin einverstanden wären. Somit wurde auch die NABU‐Gruppe UmBra befragt. Als ich einen diesbezüglichen Anruf aus dem Rathaus durch Herrn Blank erhielt, war ich zuerst überrascht zu hören, dass es in dem Wirkungskreis unserer NABU‐Gruppe ein NABU‐eigenes Grundstück gibt.

Unser Grundstück Luftaufnahme

Die Wasseramsel

Gleichzeitig war ich natürlich hoch erfreut über diese Nachricht. Ich habe mich sofort mit dem Landesverband in Verbindung gesetzt und habe auch schnell alle notwendigen Unterlagen zugeschickt bekommen.

Dem Rathaus habe ich meine Zustimmung gegeben und um nähere Informationen zum Gebiet gebeten.

Bei dem Grundstück handelt sich um ca. 5.000 m² inkl. Ufergehölz an der Kocherschleife in Untermünkheim‐ Haagen, wobei das Ufergehölz überwiegend aus Weiden und Erlen (Gebüsch und Bäume) besteht. Ein Teil hat sogar auwaldähnlichen Charakter.

Unser Grundstück Luftaufnahme

Unser Grundstück (clicken zum Vergrößern)

Wir als NABU‐Gruppe UmBra, sehen es jetzt als unsere Pflicht für die Pflege und Betreuung dieser Fläche zu sorgen. Wir freuen uns auf die Aufgabe und werden uns bemühen durch Maßnahmen wie Hecken‐ und Baumschnitt, Nistkästen aufhängen und Wiesenmahd der ca. 5000m² sowie weitere Maßnahmen die Fläche aufzuwerten.

Am gegenüberliegenden Ufer gibt es eine Abbruchkante, die als potenzielle Stelle für die Brut von dem Vogel des Jahres 2009, dem EISVOGEL, gelten muss. Zusätzlich gibt es an beiden Ufern Kiesbänke, die zur Zugzeit potenzieller Aufenthaltsort und eventuell als Brutstelle für den Flussuferläufer angesehen werden kann. Ebenso hält sich auch die Wasseramsel an solchen Stellen auf. Der Uferbereich bietet vielen Tieren und Pflanzenarten Schutz und Rückzugsmöglichkeiten.

Unser Grundstück Luftaufnahme

Ein Teil des Teams vom Arbeitseinsatz
am 28.2.2009 (zum Vergrößern clicken)

Deshalb bitten wir alle, die durch dieses NABU‐Schutzgebiet gehen, sich ruhig zu verhalten, ihre Hunde anzuleinen und den Uferbereich nicht zu betreten. Helfen Sie, durch Ihr rücksichtsvolles Verhalten, dass sich dieses NABU‐Schutzgebiet zu einer Idylle der Natur entwickeln kann.

Am 28.02.2009 hatten wir mit 7 Gruppenmitgliedern unseren ersten Arbeitseinsatz mit Schnittmaßnahmen und Anbringung von Nisthilfen für Vögel.

 

 

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